Die ersten Aufzeichnungen der Geschichte des Lauenburger Landes sind wesentlich mit dem Namen
Heinrich des Löwen
(1129 - 1195) verbunden. Er förderte die Saline in Lüneburg, gründete das heutige Lübeck,
schuf die Voraussetzungen
für den Bau des Ratzeburger Doms und leitete die Besiedlung Ostdeutschlands ein.
Im Jahre 1180 verlor Heinrich der Löwe die Herzogtümer Bayern und Sachsen, im wesentlichen
das heutige östliche Niedersachsen, und damit auch Lauenburg, weil er
Kaiser Friedrich I., dem berühmten 'Kaiser Barbarossa' nicht mehr unterstützte.
Der Nachfolger Heinrichs des Löwen wurde Bernhard von Askanien, der 1182 die Festung Lauenburg erbaute.
Bernhard wurde Stammvater der
Herzöge von Sachsen-Lauenburg, die bis 1689 das Land regierten. 1417 verlieh der machtbewusste Herzog Erich V. seinen
Lauenburgern das Privileg, dass nur sie die Waren, die von Lübeck aus auf dem Kanal kamen,
auf der Elbe und nach Hamburg weiterbefördern durften.
Heute erinnert ein Stein unterhalb des Schlosses mit weitem Blick über die Elbe an dieses alte Privileg.